Bengalkatzen

Die Zucht der Bengalkatzen begann Anfang der 60-er Jahre in den USA. Biologin Jean Mill wollte eine verschmuste Katze im Wildlook erschaffen und verpaarte eine damals noch frei verkäufliche Wildkatze, eine sog. Asiatische Leopardenkatze (ALC) mit ihrem Hauskater. Erfolgreich und als Rasse anerkannt ist die Züchtung seit Mitte der 80-er Jahre und daher noch wenig bekannt. Bengalkatzen-foto Im Laufe der Zeit wurden noch Abessinier, Ägyptische Mau sowie die Hauskatze mit eingekreuzt. Nach anfänglichen Züchtungsschwierigkeiten ist die Bengalkatze, die gelegentlich auch als „Leopardette“ bezeichnet wird, mittlerweile ein beliebtes Familienmitglied. Optisch sehr außergewöhnlich ist das Fell der Bengalen, das entweder getupft („spotted“), oder gestromt („marbled“) ist. Dabei ist die Bengalen die einzige Rasse mit einer mehrfarbigen Tüpfelung (s.g. Rosetten). Diese wird als „Black Spotted“ oder „Brown Spotted“ oder auch „Rosetted“ bezeichnet. Farblich können die Bengalen in dem Farbton ihres Fellkleides und der Augen variieren. Einige haben ein warmes, orange-braunes Fell, andere sind eher heller oder beigegrau. Die Tupfen machen jedoch jeden Stubentiger einzigartig. Denn nicht nur die Farbe des kurzen, dichten, goldglitzernden und seidigweichen Fells sondern auch die der Tupfen variieren bei den Bengalkatzen von milchschokoladenbraun über moccabraun bis hin zu tiefschwarz. Ihr langer und mäßig großer Körper ist durch auffällige Muskeln gekennzeichnet. Daher strahlt sie trotz ihrer eleganten Anmut eher Robustheit aus und wirkt niemals zierlich, sondern sehr wildkatzenhaft. Ihren breiten, keilförmigen Kopf zieren große, mandelförmige Augen, mit denen sie alle Geschehnisse sehr aufmerksam und neugierig beobachtet. Die Bengalen haben ein extrem lebhaftes aber ebenso anhängliches und verschmustes Wesen. Daher ist es wichtig, diesen aufgeweckten und neugierigen Stubentiger auf Trab zu halten, damit keine Langeweile aufkommen kann. Sie lieben es, herumzutollen, zu jagen, Fangen zu spielen und „Sport zu treiben“. Ausgiebige Erkundungsstreifzüge – ob gut abgesichert im Freien oder in den heimischen vier Wänden – sollten der extravaganten Schönheit ermöglicht werden. Zu Hause sind daher viele Klettermöglichkeiten, hohe Kratzbäume und natürlich Spielstunden angebracht, die der aktiven Bengalen die erforderliche Abwechslung und Beschäftigung bieten. Denn Bengalen sind bis ins hohe Alter sehr temperamentvoll und verspielt. Bengalkatzen-foto Schmuseeinheiten, bei denen die Bengalen lautstark schnurrt, mit ihren runden Pfötchen tretelt und ihrem Zweibeiner Köpfchen gibt, dürfen ebenfalls nicht fehlen und werden, wenn nötig, auch unmissverständlich eingefordert. Dies erklärt ihren liebevollen Kosenamen „Schmuseleopard“. Da es besonders soziale Tiere sind, vertragen sie sich mit anderen Katzen ebenso wie mit Kindern. Zudem sind sie besonders wissbegierig und lernen dadurch schnell, wie Türen oder Schubladen geöffnet und sogar Wasserhähne bedient werden. Letzteres scheint für die Bengalen besonders interessant zu sein, schließlich lieben sie - ganz im Gegensatz zu den meisten ihrer Artgenossen - das kühle Nass! Sie sollten daher nicht erstaunt sein, wenn beim Duschen und Baden unerwarteter Katzenbesuch vorbeischaut. Bengalen sind nicht nur optisch außergewöhnliche Schönheiten, sie überraschen ihre Besitzer auch durch ihren individuellen, unverwechselbaren Charakter, die den Alltag nie langweilig werden lassen.

 
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